| Reinigung der Filter auf Kaltehofe |
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| Die manuelle Reinigung der Filter war aufwendig und kompliziert und erforderte Pumpen, Gleisanlagen, Loren und eine als "Hamburger Sandw”sche" bekannt gewordenen Anlage. |
![]() Reinigung der Filterbecken |
| Die abfiltrierten Schmutzstoffe verursachten nach und nach eine Verschlammung der Filter. Mit zunehmender Verschlammung wuchs der Filterwiderstand, und die Filterleistung ging zur¸ck: nach 30 Wochen war es h–chste Zeit f¸r eine Sandw”sche. In den Monaten April und Mai wurde die Reinigung durch Algenaufkommen erschwert, alle 4 Tage muþte ein Filter gereinigt werden. |
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| War ein Filter g”nzlich verstopft, wurde das auf ihm stehende Wasser abgelassen. Nach Trockenlegung des Filters wurde die verschmutzte Sandschicht von Hand abgeschaufelt und der Abraumsand in den eigens dazu vorhandenen Loren zu einer Wasserstrahl-Sandw”sche gebracht, um dann zur Wiederverwendung in andere Filter abgefahren zu werden. Die abgetragene Sandschicht wurde mit gereinigtem Sand auf die urspr¸ngliche St”rke gebracht und wieder in Betrieb genommen. |
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| Im Winter konnte sich ein Filter mit einer bis zu 30 cm starken Eisdecke ¸berziehen. Dann wurde eine Reinigung ausgesprochen schwierig. Die Eisdecke wurde zuerst geviertelt. Ein Viertel wurde dann entfernt und der Filter vom Wasser entleert, in diesem Viertel der Boden ausgetauscht und durch Wasserzuf¸hrung die restlichen Viertel zum aufschwimmen gebracht. Eines der schwimmenden Eisteile wurde auf den bereits gereinigten Bereich geschoben und das Wasser wieder abgelassen. Eine Arbeit, die rein von Hand ablief und sehr zeitaufwendig war, denn diese Aktion muþte noch noch zwei weitere Male wiederholt werden, um einen Filter g”nzlich zu s”ubern. |
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