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Hamburgs neue Messe Zehn Bauträger wollen das Mega-Orojekt
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Der letzte Bewerber gab noch nachts seine Unterlagen ab - Punkt 24 Uhr lief Mittwoch die Bewerbungsfrist für das gigantische 200-Millionen-Euro-Projekt der Messe-Erweiterung ab. Es geht um den Neubau von sieben Hallen, einer Brücke, eines Tunnels und eines Parkhauses. Zehn ausgewählte Bauträger - alle aus Hamburg und dem Rest der Republik - durften ihre Konzepte einreichen. Diese Vorgaben mussten sie erfüllen:
Alle Unterlagen der Bewerber werden jetzt von unabhängigen Gutachtern geprüft. Mit den drei besten Anbietern wird weiter verhandelt und das Ergebnis dem Senat vorgelegt. Nach der Entscheidung für einen Bauträger beginnt am 30. Juni 2002 ein Architektur-Wettbewerb. Es folgt das Genehmigungsverfahren. Mitte 2003 soll Baubeginn und 2008 Fertigstellung sein. Knifflig für die Bauleute ist, dass der Messebetrieb weitergehen muss. Erst werden die neuen Hallen an der Lagerstraße errichtet, dann wird umgezogen und anschließend wird auf dem alten Messegelände weitergebaut. Horst Diercks, Beauftragter der Messe für das Projekt: "Wir sind optimistisch. Es ist eine gute Lösung gefunden worden, die auch die Bedürfnisse des Quartiers und des Fleischgroßmarkts berücksichtigt." Thomas Hirschbiegel Hamburger Morgenpost 31.01.2002 |